Der Aufbau eines Neugeschäfts oder eines Produktes wird beim "Startup as a Service" als Service angeboten. Die Themenfelder oder der relevante Markt, in der gestartet werden soll, wird entweder komplet vom Auftraggeber vorgegeben oder in thematischen Workshops gemeinsam erarbeitet. Der Auftraggeber bleibt in dieser Konstelation der Eigentümer des Startups und hat sein eigenes Team, das für den Startup arbeitet. Ein Team aus erfahrenen Entrepreneuren und UX/UI Designern sowie Produktmanager, des Startup as a Service Anbieters begleitet das Startup Team. Wichtiger Merkmal des Prozesses ist die Lean-Startup Methode und das agile und nutzerzentrierte Vorgehen, das zur Anwendung kommt.
Die digitale Transformation (oder digitaler Wandel) wird beschrieben als fortlaufendes, in hoher Geschwindigkeit stattfindender Veränderungsprozess, auf Basis von digitalen Technologien. Die Veränderungen der Kundenwünsche und die Annahmen, dass diese nur noch mit digitalen Technologien bedient werden können, gelten als treibende Kraft hinter der Digitalisierung.

Beispiele sind Anwendungen wie z.B. Uber, Spotify und Co. Diese Anbieter machen ihre Leistungen immer, überall und zu jeder Zeit konstengünstig verfügbar.

Die Digitalisierung betrifft nicht nur einzelne Menschen, sondern die gesamte Gesellschaft und in wirtschaftlicher Hinsicht Unternehmen.

Unterschieden wird zwischen "Enablern" und "Akteuren". Während die Enabler als "Ermöglicher" gelten und die digitale Technologie (z.B. Cloud Computing) , die digitale Infrastruktur (z.B. Protokolle) und die digitalen Anwendungen (z.B. Apps) überhaupt ermöglichen, nutzen die Akteure (z.B. Unternehmen oder Menschen) diese Technologien und bauen darauf digitale Geschäftsmodelle oder Wertschöpfungsnetzwerke auf.
Die industrielle Revolution führte uns vor 200 Jahren in die Industriegesellschaft. Auf diese Weise führt uns nun die digitale Revolution, ausgelöst durch die digitale Technologie, direkt in die digitale Welt. Die Rede ist deshalb auch von der dritten industriellen Revolution.

Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ist dieser Wandel in vollem Gange und wirkt sich auf beinahe alle Lebensbereich aus.  
Von der Digitalisierung spricht man, wenn analoge Werte in digitale Formate umgewandelt werden. Dadurch lassen sich die gewonnenen Daten informationstechnisch verarbeiten. Beispiele hierfür sind z.B. die Digitalisierung von Fotos, Musik und Bücher. Hier wurden analoge Formate wie Papierfotos, Kassetten und Papierbücher computertauglich gemacht und digital abgelegt. Weitere Beispiele für die Digitalisierung:
  • E-Mails - Elektronische Briefe versenden
  • Onlinebanking - Bankgeschäfte über das Web abwickeln
  • E-Commerce - 24h shopping über das Internet
  • Navigationssysteme - digitale Karten, die uns ins Ziel führen
  • Streamingdienste - Filme online schauen
Die Technologie dient als treibende Kraft hinter der digitalen Transformation und wird in unterschiedliche Bereiche getrennt:
  1. digitale Technologien (Cloud computing, Blockchain, IoT etc.)
  2. digitale Infrastruktur (Internet Protokolle, Protokolle etc.)
  3. digitale Anwendungen (Software, Online Applikationen etc.)
Diese Teilbereiche sind die„ Enabler“ = Ermöglicher der Digitalisierung. Neben den„ Enablern“ existieren „ Akteure“. Akteure sind Menschen und Unternehmen, die diese Technologien nutzen und daraus neue Geschäftsmodelle entwickeln.
Viele verstehen unter einem Startup ein junges innovatives Unternehmen. Verantwortlich hierfür sind die amerikanischen Silicon Valley Firmen. Wer kennt die Garagenmentalität der Silicon Valley Startups nicht? Ein Startup entsteht in einer Garage in Silivon Valley und expandiert in kürzerster Zeit über den ganzen Globus. Doch was genau ist ein Startup Unternehmen? To start up bedeutet aus dem Englischen «Gründen» oder «etwas in Gang setzen». Zwei Merkmale machen ein Startup besonders: Innovation – eine innovative Geschäftsidee. Skalierbarkeit – Das Ziel schnell zu wachsen und den Wert zu vervielfachen. Ein Startup ist demnach ein kürzlich gegründetes Unternehmen in der ersten Phase von seinem Lebenszyklus. Es beschäftig sich mit einer innovativen Geschäftsidee und strebt ein schnelles Wachstum an.
Digitale Startup-Unternehmen sind wirtschaftliche Akteure. Sie entwickeln, auf Basis von digitalen Technologien, neue und innovative Geschäftsmodelle. Demnach sind digitale Startups von anderen Startups lediglich in Bezug auf die digitale Strategie zu unterscheiden.
Wir kennen alle die Silicon Valley Unternehmen Google und Apple. Diese gelten als die innovativsten Firmen der Welt. Gleichzeitig gilt die Silivon Valley als die Stadt der Erfindungen. Die technologische Start-Up Kultur, die sich die Stadt bei San Francisco aufgebaut hat, ist weltweit einmalig. Verschiedene Methoden haben sich herauskristalisiert, welche nahmhafte Start-Ups verwendet haben, um aus einer Garage die Weltbühne zu erobern. Diese Methoden nennen wir die Silicon Valley Methoden. So gelten zum Beispiel die Lean-Start-Up Methode und das Design Thinking als Silicon Valley Methoden.
Lean-Startup ist eine Methode, mit der ein Unternehmen gegründet werden kann. Der Begriff Lean-Startup stammt aus dem englischen Sprachraum und umschreibt die schlanke Gründung. Der Lean-Startup-Ansatz ermöglicht Unternehmensgründungen sowie auch Produkt-Launches mit möglichst wenig Kapital. Das Prinzip ist einfach: Measure (messen) - Learn (lernen) - Build (bauen). Der Fokus liegt hierbei nicht etwa auf einer langen Vorabplanung, sondern vielmehr auf learning-by-doing durch das frühzeitige „An den Markt bringen“ des Produktes oder der Dienstleistung. Die Nutzerzentrierung ist ein wichtiges Element der Lean-Startup-Theorie. Kunden-Feedbacks werden wiederholt genutzt, um das messbare Lernen bezüglich der Kundenwünsche und der Bedürfnisse des Marktes zu ermöglichen. Somit lässt sich relativ schnell ein Prototyp entwickeln und nach Kundenrückmeldungen ein minimum viable product herstellen. Mit der Lean-Startup-Methode ist ein kurzer Produktentwicklungs-Zyklus garantiert.
Design Thinking ist ein von der Innovationsagentur IDEO entwickelter Prozess zur Förderung kreativer Ideen. Ähnlich dem User-Centered-Design (UCD) fokussiert sich die Design Thinking-Methode darauf, Innovationen hervorzubringen, die sich am Nutzer orientieren und dessen Bedürfnisse befriedigen. Um dies zu gewährleisten, greift Design Thinking auf explizit nutzerorientierte Vorangehensweisen aus dem Design-Bereich zurück.
Die Aufgaben eines "digital Transformation Consultant" sind die gleichen wie die eines "digital Transformation Managers". Sie sind dafür zuständig, dass digitale Chancen früh genug realisiert werden und entsprechende Massnahmen vorbereitet und durchgeführt werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, welche Folgen eine gescheiterte Transformation zur Folge hat. Weltkonzerne wie Kodak und Grundig sind gefallen, weil sie den Wandel verschlafen haben. Ein digital Transformation Consultant unterstützt Unternehmen den digitalen Wandel zu verstehen und die Chancen, welche sich daraus ergeben, wahrzunehmen. Konkret heisst das:
  1. Durchführung von Analysen & Researches rund um das Thema Digitalisierung.
  2. Finden von neuen digitalen Ideen & digitalen Geschäftsmodellen, durch die Nutzung innovativer Methoden wie Design Thinking.
  3. Unterstützung beim schnellen Aufbau und Realisierung von Produkten & Services.
  4. Erstellung von Businessplänen für die Skalierung von digitalen Geschäftsmodellen.
     

Die digitale Transformation

Wir sind inmitten der digitalen Transformation. Täglich werden neue digitale Produkte & Services gelauncht. Die Digitalisierung erhöht laufend die Geschwindigkeit der Geschäftswelt und stellt grosse Herausforderungen an die Flexibilität einer Unternehmung. Gleichzeitig entstehen durch die Digitalisierung neue Chancen. Geschäfte, die den Nutzen rasch erkennen, haben die Möglichkeit durch die digitale Transformation Konkurrenzvorteile zu sichern.

Digitalisierung in der Schweiz

KMU’s machen fast die gesamte schweizer Wirtschaft aus. 2017 waren 87% dieser KMU’s nicht ausreichend digitalisiert. Die Digitalisierung öffnet somit neue Türen für die schweizer Wirtschaft. Eine Förderung der Digitalisierung führt zum nachhaltigen Wachstum der schweizer Wirtschaft.

Digitale Startups

Die Zukunft ist digital. Innovative Startups sind Mitgestalter der Zukunft. Digitale Startups müssen vermehrt gestärkt und gefördert werden.

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